Aachener Porsche-Team landeten einen unerwarteten Klassensieg

Nach drei Tage und ca. 1500 km Rallyesport vom feinsten, erreichte das für den Motor-Sport-Club – Aachen startende Porsche Team, Heinz-Werner SCHORN und Peter Caspar-Bours einen unerwarteten Klassensieg in der der Touring-Klasse, bei eine der härtesten Oldtimer-Rallyes in Europa.

Die Stadt Maastricht in Holland war Anfang April Startplatz einer der schwierigsten Oldtimerveranstaltungen in Europa, der Internationalen Coppa d’Europa. Vom 4. bis 7. April starteten 106 Teams, dabei auch das Team vom MSC – Aachen.-W.-Schorn und P. Caspar-Bours mit Ihrem Porsche 911 Targa, aus dem Jahre 1983. Für alle gilt es dabei, eine große Hürde zu meistern, zählt die Veranstaltung doch unter anderem zur Deutschen Classic Serie, der ersten Liga des Deutschen Oldtimersports, und zur Holländischen Oldtimermeisterschaft. Hier treffen sich die besten Teams aus Holland, Belgien und Deutschland. Der Schwerpunkt der Coppa liegt auf Orientierungsaufgaben, gewürzt mit Gleichmäßigkeitsprüfungen und Tests. Bei dieser Oldtimerrallye ist das Zusammenspiel von Fahrer und Beifahrer sehr gefragt und entscheidend. Durch fünf Länder Europas wurden die Teilnehmer geschickt und wurden mit recht kniffligen Aufgabestellungen durch kleine versteckte Wege und Straßen geschickt.

Die richtige Strecke zu finden ist Aufgabe der Copiloten, die Strecke in der geforderten Zeit zu schaffen ist Aufgabe des Fahrer…. Da haben die zwei Aachener Ihr Meisterstück vollbracht, kaum Stress aber hoch konzentriert schafften Sie es mit nur geringen Zeitfehlern nach 1471 km das Ziel im luxemburgischen Munsbach. Beide konnten es kaum glauben, als die Ergebnisliste vor Siegerehrung bekannt gegeben wurde, Sieger der Touring-Klasse ist das TEAM Hans-Werner Schorn und Peter Caspar-Bours auf Porsche 911.

Nach der Siegerehrung dann eine Bemerkung von H.W.Schorn „ wir sind ja bis HEUTE nur sporadisch an den Start gegangen, ich glaube nun werden wir die Aktivitäten ein wenig forcieren..“

Ein großartiges Motorsportwochenende in der Eifel liegt hinter unserem O L L I

Die Wetterprognosen hatten sich für das Wochenende bestätigt und so konnte bei bestem Wetter gestartet werden. Die Starterliste umfasste 65 Teilnehmer, von denen 7 in den Vorkriegsklassen 3 und 4 zu finden waren. Das gesamte Event war für alle Beteiligten, Zuschauer und Helfer wieder zu einem besonderen Erlebnis geworden.

Leider aber hatte er erneut Pech, einer der Ölkühlerschläuche sorgte für erheblichen Ölverlust und ein wenig Aufregung. Mit einem „Notverband“ startete er dann doch noch zum 2 + 3. Wertungslauf. Somit war der 4. Platz in der Klasse immer noch ein recht toller Erfolg.

Lothar Friedrich & Johannes Klöcker waren bei der 21. Silvretta Classic dabei

Als am 5. Juli 2018 die Startflagge im österreichischen Partenen geschwenkt wurde, gingen fast 200 Oldtimer zum 21. Mal bei der Silvretta Classic auf große Tour. An drei Rallyetagen legten die historischen Fahrzeuge knapp 600 Kilometer zurück, bis sie dann am 7. Juli ab 13:50 Uhr auf dem Kirchplatz in Schruns die Zielflagge zu Gesicht bekamen.

Für Lothar Friedrich & Co. Johannes Klöcker war es mit dem Chrysler-Imperial aus dem Jahre 1927 ein Erlebnis der besonderen Art…   Schon die Prozedur einen der Startplätze zu erhalten waren heiß begehrt, so wurde der letzte Startplatz bei einer Versteigerung, zu einem ungewöhnlich hohen Preis vergeben, wobei hier aber das Startgeld einem Kinderprojekt zur Verfügung gestellt wurde.

Drei Tage mit fast 600 Rallye-Kilometer, verlangen schon Mensch und Maschine alles ab.  Dennoch wurde die Veranstaltung für unsere MSC, ler ein sicherlich unvergessliches Erlebnis.   Schon in der Startaufstellung konnte man Gänsehaut bekommen, so meinte der Lothar.  Angeführt wurde das Starterfeld von einem der ältesten Oldtimer, einen Mercedes SSK von 1928 der vom Formel 1 Pilot Jochen Mass, der natürlich mit 7,1 Ltr. Hubraum und stolzen 300 PS, für ein angemessenes Akustikspektakel sorgte.     Die vielen Zuschauer am Straßenrand sorgten für eine weitere tolle kaum zu beschreibende Atmosphäre.

Am 1 Tag, bei sehr durchwachsenem Wetter hatten wir noch leichte Problem mit den kurzen Schlauprüfungen, aber dennoch erreichten wir in der Klasse Pl. 4 und in der Gesamtwertung Pl.124. unsere Stimmung war aber einfach toll.

Am 2.Tag lief schon alles viel besser, aber das Wetter war auch schöner, wir erreichten in der Kl. Pl.5 und in der Gesamtwertung Pl. 124.   Aber wir haben einen riesen Spaß gehabt.

Am 3.Tag hatten wir so richtig Fahrspaß, wenn auch einige Probleme für leichte Schrecksekunden sorgten.  Dennoch waren wir mit unserem Ergebnis mehr als zu frieden. Pl. 5 in der Klasse und Pl.118 in der Gesamtwertung, bei 187 Teilnehmern, ist doch recht G U T.

Der Berg ruft

So das Motto der 7. Auflage der „BERGPRÜFUNG – VOSSENACK“ in der Eifel. 80 Teams aus NRW stellten sich der Herausforderung am Rande des Naturparks „Eifel“ und boten den vielen Zuschauern, trotz schlechtem Wetter, historischen Motorsport vom feinsten.

Da muss man den Mitgliedern des Motorsport Club Düren e.V. ein riesen Kompliment machen, toll organisiert, so die Meinung der immer größer werdenden Fangemeinde entlang der Panoramastraße die zwischen Nideggen-Schmidt und Hürtgenwald-Vossenack. die historischen Rennsportfahrzeuge bewundern konnten.

Dabei, auch zwei Mitglieder des Motor – Sport – Club Aachen e.V. welche mit einem Mini und einem Saab 99 für viel Aufsehen sorgten.

Olli Römer setzte alles auf eine Karte, trotz starkem Regen versuchte er seinen Bergrennsport erprobten und super vorbereiteten „Mini 1300“ zur Klassenbestzeit zu fahren, da aber die Aufgabestellung lautete. Die Fahrzeit dreimal den Berg hinauf zu fahren unterlief ihm im zweiten Anlauf ein Fehler und damit war für  Ihn die die Zielsetzung „Klassensieg“ nicht mehr möglich. Immerhin im dritten Umlauf schaffte er die dritt beste Zeit, was aber leider auf das Endergebnis keine große Verbesserung brachte.

Der als „Einsteiger“ im Bergrennsport  angereiste Peter Caspar-Bours aus Aachen war dann die Überraschung schlecht hin, er schaffte drei Wertungsläufe mit seinem Saab 99 in drei fast identischen Zeiten und sicherte sich Platz 2 in der Jahrgangsklasse der Fahrzeuge bis 1970 und zusätzlich noch Platz 2 in der Gesamtwertung, bei 80 Teilnehmern.

Bei so starken Regen, solche Zeiten zu fahren hat Ihm viel Beifall und tolle Pokale eingebracht.